Mechanischer Schutz ohne Chemie

Fliegengitter gehören zu den zuverlässigsten und gleichzeitig schonendsten Methoden, um Insekten aus der Wohnung fernzuhalten. Sie kommen ohne chemische Wirkstoffe aus, sind langlebig und lassen sich an nahezu jedes Fenster oder jede Tür anpassen. Trotzdem lohnt es sich, vor dem Kauf einige grundlegende Überlegungen anzustellen.

Die verschiedenen Typen im Überblick

Auf dem Markt sind verschiedene Systeme erhältlich, die sich in Funktion und Montage unterscheiden:

Auf das Gewebe kommt es an

Das eigentliche Schutzgewebe kann aus verschiedenen Materialien bestehen. Glasfasergewebe ist robust und UV-beständig. Polyester ist leicht und kostengünstig, aber weniger langlebig. Edelstahlgewebe bietet die höchste Stabilität und eignet sich auch für sicherheitsrelevante Bereiche. Die Maschenweite entscheidet, welche Insekten abgehalten werden. Standardgewebe schützt vor Fliegen und Mücken, feiner gewebte Varianten auch vor kleinen Midges oder Insekteneiern.

Maß nehmen leicht gemacht

Vor dem Kauf sollte die Öffnung sorgfältig ausgemessen werden. Dabei empfiehlt es sich, an mehreren Stellen zu messen, da Fenster nicht immer exakt rechtwinklig sind. Wer ein Rahmenprodukt kauft, sollte den Rahmen selbst in die Maße einrechnen. Viele Hersteller bieten die Möglichkeit, Gitter auf Maß anfertigen zu lassen.

Ein schlecht sitzendes Fliegengitter ist nutzlos. Kleine Lücken am Rand reichen Mücken völlig aus, um in die Wohnung zu gelangen.

Pflege und Haltbarkeit

Fliegengitter sollten regelmäßig gereinigt werden, da Staub und Schmutz die Luftdurchlässigkeit einschränken. Gewebe lässt sich meist mit einem feuchten Tuch oder unter fließendem Wasser reinigen. Risse oder gelockerte Stellen im Gewebe sollten zeitnah repariert oder das Gitter ersetzt werden, da jede Beschädigung ein potenzielles Einflugtor darstellt.

Mit dem richtigen System und einer sorgfältigen Montage bieten Fliegengitter einen zuverlässigen Schutz, der über viele Jahre hinweg wirksam bleibt.